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Immer mit dabei!

Burgfräulein Saphira vom Drachenland


Ein Landseer voller Charakter und Lebendigkeit!

Weiß-schwarz,3 Jahre jung, 56 kg leicht, 74 cm Schulterhöhe und jede Menge Pfeffer im Hintern, das bin ich, Burgfräulein Saphira vom Drachenland.

Wie ich zu meinem Namen gekommen bin
Saphira ist ein bezauberndes Drachenmädchen aus dem Fantasyroman ERAGON und da ich im Drachenland geboren wurde, war jene Namensgebung absolut Pflicht. Zudem stamme ich aus einem B-Wurf und es war sozusagen die Krönung, dass ich zum Burgfräulein geadelt wurde.

Zum Automobil "Zafira von Opel" besteht also keinerlei Verbindung, wie ab und an fälschlicherweise angenommen.

Meine Mama Chipsy hatte mich neben meinen drei Geschwistern ständig im Focus und da gute Mütter Entwicklungen meist voraussehen, war sie längst darüber im Bilde, dass ich bei ihr bleiben werde. Nach dem Motto, was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen, begann sie nun, mich genauer unter ihre Fittiche zu nehmen. Ich habe es nicht immer genossen.

Ein kleiner Rohling, in dem ein Vielfaches schlummert, bedarf doch noch einiger Feineinstellungen und so besuchte ich mit 14 Wochen die Welpenspielgruppe, an die sich die Junghundegruppe nahtlos anschloss. Sehr bald stellte sich heraus, dass meine bevorzugte Betriebsart die "SCHNELLIGKEIT" ist!
Klare Aufschlüsse, wer hier solch eine Konfiguration vorgenommen hat, blieben bisher im Dunkeln. Auch direkte Anfragen bei zwei Herstellern fielen negativ aus. Jeder schob dem anderen die Verantwortung zu, es war unglaublich. Über die saphirische Formel schwieg man sich ebenfalls aus.

Mein Rudel vergleicht mich manchmal mit einer DSLR
Dynamisch, Schnell, Lebendig, Robust und immer mit dabei.
Signalisiert meine Motiverkennung eindeutig "Flugobjekt", greift bei mir sofort die Auslösepriorität und ich spurte pfeilschnell im Hochkantformat hinter besagtem Vögelchen her. Da meinem Rudel die Grundlagen meiner Blitztechnik bis dato noch nicht so vertraut waren, hatten diese erst einmal das Nachsehen. Bedauerlicherweise wird nach solch einem Funktionsdurchlauf der Sperrschalter aktiviert, bis ich wieder synchron neben meinen, inzwischen MEGA aufgelösten Besitzern einhergehe. Unnötigerweise wird die Sperre bis zum Ende des Ausfluges auch nicht aufgehoben, da ich über eine gewisse Restkapazität und einen Speicher verfüge. Ein erziehungstechnisches Update ist mir in den nächsten Tagen ziemlich gewiss und Kabelfreiheit bis auf unbestimmte Zeit gestrichen.
Ein dickes Fell ist jetzt klar von Vorteil. Darum strecke ich erst einmal alle viere von mir, lade meine Akkus auf und träume davon, dass Vögel bellen und ich fliegen kann.

Wenn ich aus meinen Tagträumen erwache, ist alles wieder gut und wir haben uns gegenseitig vergeben.

Ich bin kompatibel mit Artgenossen, sofern sie den guten Benimm beherzigen.
Zum tierischen Austausch treffe ich mich mit Gleichgesinnten in sogenannten Öko-Plattformen, auf der sich eine Vielzahl von Usern tummeln. Jeder hat hier etwas zu Bellen oder zum Verbellen, je nach Voreinstellung. Natürlich habe ich auch einen Nicknamen, aber ich werde hier und jetzt und auf gar keinen Fall das Zauberwort "Mopsi" preisgeben.

Ich bin von Anfang an in einer kunterbunten Hundegemeinschaft integriert - von schrullig bis flippig ist hier alles vertreten und die Zusammenkünfte bereiten mir viel Freude. Vollkommen ausgepowert nach einer ausgiebigen Toberei bekommt das Wort "Plattform" hier doch eine ganz neue Bedeutung. Unfrieden mag ich nicht leiden und wird ein tierischer Kumpel zu stark bedrängt, gehe ich einfach zwischen die Kontrahenten. Die Eigenschaft einer Schlichterin hat sich schon sehr früh abgezeichnet.
Unabhängig von der Wetterlage gleiche ich meist einem Erdferkel, was damit zusammenhängen mag, dass ich auch gerne mit Tierchen unter der Erde Freundschaft schließen möchte. Von einstiger Brillanz keine Spur mehr. Auch wenn kleinere Staubpartikel toleriert werden, muss ich mich im ungünstigsten Fall einem Weißabgleich unterziehen.

Ich bin ein richtiger Allrounder
Objektiv betrachtet bin ich ein aufgewecktes Drachenmädchen, stolz, dem aber auch einmal etwas unter den Pelz gehen kann, ich weiß ganz genau was ich will und was nicht und bin trotzdem unkompliziert im Handling. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Natürlich versuche ich auch – ich bin ja nicht unterbelichtet – mein Rudel zu manipulieren, was mir mal mehr oder mal weniger gelingt. Ich bin weder bestechlich, noch mit pathetischem Gesäusel zu beeindrucken. Ich brauche klare Strukturen, wie übrigens jeder Hund, egal ob groß oder klein. Das ist nichts Schlechtes. Ich bin begeisterungsfähig, verknüpfe sehr schnell und freue mich immer wieder auf das gemeinsame Spiel mit meinem Besitzer, wobei Kreativität durchaus gefragt ist. So hat Frauchen fast einen halben Tag gebraucht, um ihren Haustürschlüssel zu finden, den ich im Garten auf der Wiese deponiert hatte. Es war einfach genial, mit meinem Besitzer gemeinsam auf "Entdeckungsreise" zu gehen. So etwas bindet!
Diese Art von Suchspiel habe ich in meinen Favoriten ganz oben angelegt - man kann ja nicht früh genug damit anfangen, seiner Familie beizubringen, was gut ankommt und was nicht.

Es wird ja nach wie vor behaupet, Monochrome sei ohne Farbe, aber auf mich - Burgfräulein Saphira vom Drachenland - trifft diese Aussage ganz bestimmt nicht zu!

Saphirische Formel
Ich kenne natürlich meine Zutaten. Die immer wieder gern zitierte Aussage: "Das hat sie alles vom Papa", will mein Rudel hier nicht wirklich so stehen lassen, obwohl man alleine schon durch die Optik Rückschlüsse ziehen könnte, vom Ausdruck ganz zu schweigen.
 
  

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