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Felix


"Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle
dem im Wege stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die,
die wir lieben."
( Sergio Bambaren - Der träumende Delphin )

Geboren am 31. Mai 1993 - gestorben am 20. März 2012

Felix war ein selbstbewusstes, aufgewecktes Kerlchen, das mit neun Wochen bei uns einzog. Es dauerte eine Woche, bis er sich mit unserer damals 2- jährigen Landseerhündin Thetis anfreundete. Es wurde eine Freundschaft fürs Leben. Felix war ein freiheitsliebender Minitiger, der seine Nächte gerne Mäuse jagend draußen verbrachte. Jedoch im Alter von zwei Jahren wurde er angefahren. Er schleppte sich mit einer offenen Splitterfraktur des Oberschenkels nach Hause. Felix, „der Glückliche“ hatte den Unfall wider Erwarten ohne bleibende Schäden des Bewegungsapparates überstanden. Nur die Angst vor lauten Geräuschen, die hatte er nie mehr abgelegt.

Als er dann nach 4 Monaten Rekonvaleszenz die Freiheit wieder erlangte, musste er sein Revier neu erobern, was dazu führte, dass wir häufig den Tierarzt aufsuchten, um die bei den Revierkämpfen erlittenen Blessuren behandeln zu lassen.Er war uns mittlerweile nicht nur lieb, sondern auch teuer.

Unser abenteuerlustiger Tomcat erlebte die Landseermädchen Thetis, Chipsy und Saphira und den kleinen Kater Moritz. Er saß vor der Wurfkiste und betrachtete fasziniert die kleinen Landseerwelpen und ließ sich durch deren Übermut auch nicht aus der Ruhe bringen. Er war ein Gesellschaftskater – immer inmitten des Geschehens. Er liebe Feste und das Käsebuffet, aus dem wir ihn auch einmal herausholen mussten. Und wenn er in seinem Lieblingssessel auf der gelben Decke lag, schnurrte er wie ein kleiner Rasenmäher.

Mit fast 19 Jahren mussten wir unser Kätzchen über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Er starb in meinen Armen und wurde neben unserer Thetis begraben.

Er hat uns einen unermesslichen Schatz an Erinnerungen hinterlassen.
 
  

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