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Ungeheuerlich

Die Sage vom Drachenfels


Auf dem Drachenfels hauste einst ein ungeheurer Drache in einer Höhle. Die Bewohner des Rheintals hatten große Angst und da sie ihm schutzlos ausgeliefert waren, ehrten sie das Untier, indem sie ihm jedes Jahr eine Jungfrau zum Opfer preisgaben. Eines Tages kam ein junger Held namens Siegfried den Rhein heraufgeritten, der den Drachen aus seiner Höhle vertrieb und tötete. Durch ein Bad in dessen Blut soll der junge Recke dann Unverwundbarkeit erlangt haben.
(Allerdings gibt es unterschiedliche Schilderungen, wie der Drache aus seiner Höhle vertrieben und getötet wurde.)

Vom Drachenfels erlangt man einen wunderschönen Ausblick über das Siebengebirge / Rheintal. Wir haben es immer Drachenland genannt. Und daraus ist der Name unserer Zuchtstätte entstanden.

Die Romantik des Siebengebirges und die Schönheit der Landschaft lockte übrigens Reisende bereits im 19. Jahrhundert ins Rheintal, so auch den engl. Dichter und Romantiker Lord Byron. Sein Gedicht vom turmgekrönten Drachenfels (Werk: „Childe Harolds Pilgrimage“) erschien in unzähligen Reiseführern und animierte viele seiner Landsleute zu einem Besuch in das Siebengebirge.

Und Lord Byron ist den Landseerfreunden allgemein bekannt, denn der ließ im Park seines Schlosses Newstead Abbey auf das Grabmal seines verstorbenen Schwarz-Weißen Freundes aus Neufundland folgende Zeilen meißeln:

An dieser Stelle ruhen die Gebeine von Einem,
Welcher Schönheit besaß ohne Eitelkeit,
Stärke ohne Übermut,
Mut ohne Wildheit
Und alle Tugenden des Menschen
ohne seine Laster.
Dieses Lob, unpassende Schmeichelei
Wäre es, über menschliche Asche geschrieben,
Nur ein gerechter Tribut ist es für das Andenken
Von Boatswain, einem Hunde,
Der geboren war auf Neufundland, Mai 1803
Und starb zu Newstead Abbey, 18. November 1808

Übrigens: Der Drache haust mittlerweile wieder auf dem Drachenfels. Dort oben erzählt er - natürlich nur gegen gegen Gebühr - seine ganz eigene Version der Drachensage, wobei er ganz ungeheuerlich faucht und mit den Augen funkelt.

Seine persönliche Darstellung der Sage werden wir hier aber nicht weitergeben, so etwas sollte man sich schon persönlich anhören.

 
  

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